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Ein Block über Auswandern nach UK/ Internet und online Kommunikation/ Dies und Das und other Nonsense/

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Anonymität, Identität und Verhalten im Internet

Vor Jahren publizierte der New Yorker eine Karikatur: Im Internet weiss keine,dass Du ein Hund bist.  Anonyme Kommunikation eröffnete völlig neue Möglichkeiten: geschützt unpopuläre Meinungen zu vetreten oder sich eine neue Identität zuzulegen, die nicht an die physiche Erscheinung gebunden ist. Ob dick oder dünn, weiß oder schwarz, Mann oder Frau, top oder bottomin der Hierarchie – im Internet zählte nur das Wort und der Eindruck, den es hinterliess.Missbrauch war natürlich möglich.

Und heute? Gibt es soziale Netzwerke, die zunehmed nicht nur zur Kommunikation sondern zum Reputationmanagement genuzt werden – unter echtem Namen. Es ist zu vermuten, dass sich damit auch die Vielfalt der Themen und Meinungen dem off-line Erlaubten anpasst.

Und nicht nur das. Sobald sich ein Bewusstsein dafür durchsetzt, dass online Kommunikation für "ewig" echten Identitäten zuzuordnen ist, wird das Kommunikationverhalten vermutlich auch ändern. Mehr stratehisch, weniger spontan, weniger polemisch, more mainstream. Personensuchmaschinen wie Spock oder Yasni tun ein übriges.

Ausführlicher beschreibt Sarah Perez in The End of Online Anonymity die psychologischen Folgen der verloren Anonymität

Und dann ist da noch Google. Dass Google so ziemlich alle unserer online Aktivitäten verfolgt ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dass diese Aktivitäten aber mit realen Namen, Addressen und u.U. sogar Creditkarten Details verknüpft werden können beschreibt der Artikel Google’s User Data Empire

Tja – und da sitze ich nun hin- und hergerissen zwischen dem Potential für Kontrolle und dem Potential für Kommunikation, Kreativität & Kollaboration.

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